An der Elbe

Naturführungen

Bauwagen in der Prignitz, Natur
Kraniche über der Prignitz. Foto: P. v. Schwedes

Wer mehr erfahren will als das, was er oder sie sieht, kann Naturführungen zu unterschiedlichen Themen und in unterschiedlichen Teilen der Elbaue buchen.

Das Naturmuseum des BUND in Burg Lenzen bietet Führungen zu unterschiedlichen Themen  an, auch per Rad oder mit dem Kanu.

Ausflugstips und Tourenvorschläge gibt es hier; das dazugehörige Kartenmaterial ist im Besucherzentrum erhältlich.

 

Ganzjährige Führungen für Einzelne, Familien oder Gruppen in der Lenzerwische, durch die Aue zu den Wildpferden und zur Binnendüne bietet Robert Sommerfeld an.

 

www.elbetal-mv.de

 


Die Wildpferde in der Elbaue

Eine kleine Wildpferdeherde lebt seit der Deichrückverlegung 2012 (mehr dazu hier) in den Auenwiesen bei Lenzen (mehr über die Liebenthaler Wildlinge hier). In der Elbniederung zwischen Lenzen und Wustrow wird auf über 1200 ha extensive Landwirtschaft betrieben (mehr dazu hier). Auf 80 ha weiden die neugierigen und robusten Pferde, die sich vom Auenblick am Bösen Ort, etwa 6 km von Lenzen, beobachten lassen. Hier ist es im Herbst oft nebelig. Ein Besuch bei der Herde ist hier beschrieben.

Mehr über den Auenblick bei naturorte.

 

Eine Nacht am Bösen Ort im Herbst von Alexander Stielau (time lapse-Video)


Am Deich

Im Herbst oder bei Stürmen auf dem Elbdeich entlang wandern, sich durchpusten lassen und den Wolken hinterher schauen - und danach eine heißen Kakao bei Katja in Breetz trinken ist ein herrliche Möglichkeit, das Einerlei der Alltags zu vergessen und wieder frisch in die Woche zu starten.

Urlaub mit Pferd und Hund, Urlaub im Bauwagen
Die Elbe im Winter. Foto:

Die Grenze bei Lütkenwisch

Urlaub an der Elbe, Natur und Grenze
Schnackenburg, bis 1989 Zonengrenzbezirk. Foto: K. Teschner

Lütkenwisch an der Elbe, gegenüber dem niedersächsischen Schnackenburg ist ein Grenzdorf, das eigentlich verschwinden sollte (mehr darüber hier). 1502 wurde es erstmals urkundlich erwähnt (mehr über die Geschichte des Dorfes hier).

Genau fünf Häuser waren 1990 noch übrig und eins davon ist heute das Café Jaap (tägl. 14-19), an dem im Sommer die Radreisende auf dem Elberadweg Pause machen.

Von der sonnigen Terrasse schweift der Blick über die Auen und die Elbe.

 

Mit der kleinen Fähre (Fahrplan hier) setzt man nach Schnackenburg über, dem ehemaligen bundesdeutschen Zollhafen, einer der kleinsten Städte Deutschlands. Wie es zuging, als Schnackenburg noch Hafenstadt war, ist hier zu lesen.
Ein Besuch im dortigen Grenzlandmuseum (tägl. 10-17) lohnt sich und auch der Aussichtsturm in der Alandniederung ist ein Besuch wert, in dessen Nähe sich 2004 diese Geschichte abspielte. Fachkundige Führungen durch ehemalige westdeutsche Grenzschutzbeamte (2 Wochen im Voraus buchen).

 

Jedes Jahr im September findet ein internationales Kammermusikfestival statt.

 

Weitere Grenzlandmuseen auf der niedersächsischen Seite der ehemaligen Grenze in Hitzacker und Göhr.

 

Erinnerungen an die Grenze und Fluchtgeschichten hier.


Die Eisenbahnbrücke bei Dömitz

Auszeit in der Prignitz, Historische Orte in der Prignitz
Blick auf Dömitz. Foto: A.R.Winter

Eine der längsten Eisenbahnbrücken Deutschlands verband bis 1945 bei Dömitz die Eisenbahnstrecke Berlin - Lüneburg.

In den kleinen Elbdörfern zwischen Dömitz und Wittenberge ist die ehemalige Bahntrasse noch deutlich auszumachen und kann teilweise mit dem Rad befahren werden.

 

Zufahrt zur Eisenbahnbrücke ist auf der Südseite der Elbe (von der B 191 links nach Brandleben abbiegen und hier parken). Kaffee & Kuchen in der Nähe.

 

INFO

Geschichte der Eisenbahnbrücke.


Die ehemalige Grenze

Historische Orte in der Prignitz, Grenzregion Elbe, Auszeit mit Pferd und Hund
Wiederaufgebauter Grenzzaun bei Dömitz. Foto: A. R. Winter

 

Schüler des Fritz-Reuter-Gymnasiums haben in der Nähe der Festung Dömitz ein Stück DDR-Grenzbefestigung als Mahnung errichtet (Straße An der Bleiche folgen). Bilder der Grenzanlagen auf Stefanie und Volkos Reiseblog indernaehebleiben.

 

Erinnerungen an die deutsch-deutsche Grenze - ein Videointerview mit Antje Hinz - hier.

 

Hintergrundwissen und Informationen über Natur und Kultur der Grenzregion, Wendland und Griese Gegend, auf elbe505.


Kalter Krieg im Wendland

Historische Orte in der Prignitz, Urlaub im Bauwagen
Ehemalige Abhörstation und Radiosender (BFBS). Foto: A. R. Winter

Nicht nur der ehemalige Richtfunkmast in Höhbeck bei Gartow von 1978 ein Vorposten im Kalten Krieg, von dem aus Telefongespräche über das Territorium der DDR nach Westberlin übertragen wurden, zeugt noch von der jüngsten Vergangenheit, sondern auch die Torii Tower-Abhöranlage (1972) im Wald bei Dannenberg, wo ein Detachment der US Army Security Agency und ab 1974 eine Truppe des British Signal Regiments militärische Funkaufklärung betrieb.

INFO hier

 

Im nahegelenen Heimatmuseum Höhbeck-Museum Vietze wird auch die Zeit vor 1945 gezeigt, in der Vietze noch eng mit der Elbschifffahrt verbunden war.

Wechselnde Ausstellungen über Natur und Alltagskultur

Mi/Sa/So 14-17h

Eine Kindheit im Wendland

Sehr persönliche Erinnerungen an eine Kindheit und Jugend im Wendland mit hunderten von Fotos u.a. aus der Zeit des Kalten Krieges von Burghard Kulow hier.